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    Compliance & Risk

    BSI CyberRisikoCheck (DIN SPEC 27076): Ablauf & Vorbereitung für KMU

    10.7.20267 Min.

    Viele kleine und mittlere Unternehmen wissen, dass sie etwas für ihre IT-Sicherheit tun müssen – aber nicht, wo sie anfangen sollen. Genau für diese Lücke hat das BSI gemeinsam mit Partnern den CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076 geschaffen: einen standardisierten, schlanken Sicherheitscheck speziell für Unternehmen mit bis zu rund 50 Beschäftigten, die keine eigene IT-Sicherheitsabteilung haben.

    Der Check ist bewusst niederschwellig: Er liefert in kurzer Zeit eine belastbare Standortbestimmung und eine priorisierte To-do-Liste – statt eines 300-seitigen Audit-Berichts, mit dem ein kleiner Betrieb nichts anfangen kann.

    Was der CyberRisikoCheck ist

    Die DIN SPEC 27076 definiert ein einheitliches Verfahren, nach dem ein qualifizierter IT-Dienstleister den Sicherheitsstand eines Unternehmens bewertet. Geprüft werden 27 Anforderungen aus sechs Themenbereichen – darunter Organisation und Sensibilisierung, Identitäts- und Berechtigungsmanagement, Datensicherung, Patch- und Schwachstellenmanagement sowie der Schutz vor Schadsoftware. Die Erhebung erfolgt in einem strukturierten Interview von rund ein bis zwei Stunden.

    Am Ende steht ein Ergebnisbericht mit einer nachvollziehbaren Bewertung und konkreten, nach Dringlichkeit sortierten Handlungsempfehlungen. Für förderfähige Unternehmen kann der Check unter bestimmten Voraussetzungen bezuschusst werden, was die Hürde zusätzlich senkt.

    Ablauf in drei Schritten

    Zunächst führt ein qualifizierter Anbieter das strukturierte Interview anhand des standardisierten Fragenkatalogs durch. Anschließend werden die Antworten ausgewertet und gegen die 27 Anforderungen abgeglichen. Zum Abschluss erhält das Unternehmen den Bericht mit Risikobewertung und einer priorisierten Maßnahmenliste, die als Fahrplan für die nächsten Monate dient.

    So bereiten Sie sich vor

    Der Check wird deutlich aussagekräftiger, wenn vorab einige Informationen zusammengetragen werden: ein grober Überblick über die eingesetzten Systeme und Cloud-Dienste, der aktuelle Stand bei Backups und deren Tests, die Handhabung von Administrator-Zugängen und MFA sowie die bisherige Praxis bei Updates. Je ehrlicher die Bestandsaufnahme, desto wertvoller die Empfehlungen.

    Von der Momentaufnahme zum dauerhaften Schutz

    Wichtig zu verstehen: Der CyberRisikoCheck ist eine Momentaufnahme und ein Startpunkt. Er ersetzt weder ein kontinuierliches Monitoring noch ein vollständiges ISMS. Seine Empfehlungen führen aber fast immer zu denselben Folgemaßnahmen – Angriffserkennung, getestete Backups, Awareness – die dann dauerhaft umgesetzt werden müssen.

    Die häufigsten Empfehlungen aus einem CyberRisikoCheck – kontinuierliche Angriffserkennung, getestete Backups, Mitarbeiter-Awareness – setzt Valyros als Managed Service dauerhaft um, sodass aus der Momentaufnahme echter Schutz wird. Managed Detection & Response liefert die 24/7-Erkennung, Business Continuity die strukturierte Notfallvorsorge. Ergebnisse Ihres Checks gemeinsam in einen Maßnahmenplan überführen? Kostenlose Analyse anfordern.

    Häufige Fragen

    Für wen ist der CyberRisikoCheck gedacht?

    Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu rund 50 Beschäftigten ohne eigene IT-Sicherheitsabteilung.

    Wie lange dauert er?

    Die eigentliche Erhebung erfolgt in einem Interview von etwa ein bis zwei Stunden.

    Ersetzt der Check NIS2-Maßnahmen?

    Nein. Er ist ein Einstieg und eine Standortbestimmung, ersetzt aber kein ISMS und keine kontinuierliche Überwachung.

    Was kostet der CyberRisikoCheck?

    Die Kosten variieren je nach Anbieter und Umfang. Für förderfähige Unternehmen kann der Check unter bestimmten Voraussetzungen bezuschusst werden.

    Was kommt nach dem Check?

    Eine priorisierte Maßnahmenliste. Die wichtigsten Folgethemen sind typischerweise kontinuierliche Angriffserkennung, Backup-Strategien und Security-Awareness.

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